Wasserverband Lurnfeld-Reißeck

Ing. Klaus Pirkebner

Funktion: Geschäftsführer Wasserverband Lurnfeld-Reißeck
Adresse: Hauptstraße 2, 9813  Möllbrücke
04769/33157 oder 0676/845 800 830
04769/33162
pirkebner@wvlr.at

Der Wasserverband Lurnfeld-Reißeck mit seinem Sitz in Möllbrücke wurde im Jahr 1990 durch die Marktgemeinde Lurnfeld, die Gemeinde Reißeck und die Firma Hopfgartner in Mühldorf, gegründet.

Heute hat der Wasserverband sieben Mitgliedsgemeinden. Dies sind die Gemeinden Baldramsdorf, Lendorf, Lurnfeld, Mühldorf, Reißeck, Sachsenburg und Kleblach-Lind. Deren gemeinsame Aufgabe besteht darin, die im Verbandsgebiet anfallenden Ab-wässer zu sammeln und zur Kläranlage in Spittal/Drau abzuleiten und dadurch eine entsprechende Reinigung der Abwässer zu gewährleisten.

Satzungsgemäßer Zweck des Verbandes ist es, den Möll- und den Draufluss, sowie alle übrigen Oberflächengerinne im Verbandsbereich in ihrer natürlichen Beschaffen-heit als saubere Fließgewässer zu erhalten und das Grundwasser im Talboden zu schützen.

Im Jahr 2001 wurde mit dem Bau der Verbandskanalanlage in Spittal/Drau begon-nen, bereits im Jahr 2006 erfolgte die Fertigstellung.
Die Trasse der Verbandskanalanlage führt von der Kläranlage Spittal/Drau über die Gemeindegebiete von Baldramsdorf und Lendorf nach Möllbrücke. In Möllbrücke teilt sich die Verbandskanalanlage in den Drau- und den Mölltalsammler. Der Drautal-sammler erstreckt sich von Möllbrücke bis Obergottesfeld und seit Beitritt der Ge-meinde Kleblach-Lind im Jahr 2002 bis Lind. Der Mölltalsammler führt von Möllbrü-cke über Mühldorf und Kolbnitz nach Penk.

Insgesamt wurden ca. 50 km Verbandskanalanlagen (31 km Freispiegel- und 19 km Pumpdruckleitungen) mit 19 Pumpwerke und einem Investitionsvolumen von ca. 18 Mio. € errichtet. Die Steuerung und Überwachung der Pumpwerke erfolgt über ein Prozessleitsystem, die Datenübertragung über ein eigenes Lichtwellenleiterkabel.

Parallel zu den Verbandskanalanlagen wurden die Ortskanalanlagen durch die Mit-gliedsgemeinden errichtet. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 2008.
Die Ortskanalanlagen der sieben Mitgliedsgemeinden umfassen ca. 145 km Frei-spiegelkanäle und ca. 10km Pumpdruckleitungen, sowie 42 Pumpwerke. Es wurden Investitionskosten in der Höhe von ca. 36 Mio. € aufgewendet.

Insgesamt werden die Abwässer von ca. 12.000 Einwohnern, das sind ca. 500.000 m³/Jahr zur Kläranlage abgeleitet.